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DME-Auswertung

Digitalen Meldeempfänger (DME/POCSAG) am EinsatzMonitor einrichten – COM-Port, Baudrate, Encoding und Fehlerbehebung

DME-Auswertung

Der EinsatzMonitor kann Alarme direkt von einem Digitalen Meldeempfänger (DME) oder POCSAG-Empfänger auswerten. Dazu wird der Meldeempfänger über einen seriellen Datenanschluss (häufig USB-zu-Seriell-Adapter) mit dem PC verbunden. Sobald eine Alarmierung eingeht, überträgt der Meldeempfänger den Alarmtext an den EinsatzMonitor, der daraus den Einsatz erstellt.


Voraussetzungen

  • Meldeempfänger mit seriellem Datenausgang (z. B. RJ45, DE-9 oder USB)
  • USB-zu-Seriell-Adapter (falls kein nativer COM-Port vorhanden), inklusive installiertem Treiber
  • Verbindungskabel zwischen Meldeempfänger und Adapter

Einstellungen öffnen

Einstellungen → DME


Konfiguration

EinstellungBeschreibungStandard
AktiviertSchaltet die DME-Auswertung ein oder aus.Aus
COM-PortDer serielle Anschluss, an dem der Meldeempfänger angeschlossen ist (z. B. COM3). Die Liste zeigt alle aktuell verfügbaren Ports.
BaudrateÜbertragungsgeschwindigkeit in bps. Muss mit der Konfiguration des Meldeempfängers übereinstimmen.9600
TimeoutMaximale Wartezeit auf eingehende Daten in Millisekunden.500 ms
EncodingZeichenkodierung der empfangenen Daten.Default
Request To Send (RTS)Aktiviert das RTS-Signal auf dem seriellen Port. Nur aktivieren, wenn der Adapter dies erfordert.Aus

Baudrate-Optionen

512 · 1200 · 2400 · 4800 · 9600 · 19200 · 38400 · 57600 · 115200

Encoding-Optionen

WertHinweis
DefaultSystemstandard, für die meisten Geräte ausreichend
ASCII7-Bit ASCII
ISO-8859-1Westeuropäisch (Latin-1)
ISO-8859-2Mitteleuropäisch (Latin-2)
UTF8EncodingUnicode UTF-8
UTF32EncodingUnicode UTF-32
UnicodeEncodingUnicode UTF-16
ISO 646 Deutschland (x-IA5-German)Älteres deutsches 7-Bit-Encoding
Die seriellen Hardwareparameter sind fest eingestellt: 8 Datenbits, keine Parität, 1 Stoppbit, kein Handshake. Diese Werte sind für POCSAG-Empfänger Standard und müssen nicht geändert werden.

Einrichtungsschritte

  1. Meldeempfänger mit dem PC verbinden und sicherstellen, dass der Treiber installiert ist.
  2. Im Geräte-Manager unter Anschlüsse (COM & LPT) den zugewiesenen COM-Port notieren (z. B. COM3).
  3. EinsatzMonitor öffnen → Einstellungen → DME.
  4. Den notierten COM-Port in der Liste auswählen.
  5. Baudrate und Encoding passend zum Meldeempfänger einstellen (Herstellerdokumentation beachten).
  6. Aktiviert einschalten.
  7. EinsatzMonitor neu starten.

Nach dem Neustart erscheint in der Statusanzeige des EinsatzMonitors der aktuelle DME-Status. Ein Testalarm am Meldeempfänger auslösen, um die Verbindung zu prüfen.


Fehlerbehebung

1. Welcher COM-Port ist eingetragen?

Im EinsatzMonitor unter Einstellungen → DME den eingetragenen COM-Port notieren (z. B. COM3).

2. Stimmt der COM-Port noch? (häufigste Ursache)

Nach einem Windows-Update oder wenn der USB-Stecker in einen anderen Anschluss gesteckt wurde, vergibt Windows oft eine neue COM-Port-Nummer. Der EinsatzMonitor „lauscht" dann am falschen Port.

  1. Rechtsklick auf das Windows-Startsymbol → Geräte-Manager öffnen.
  2. Den Bereich Anschlüsse (COM & LPT) aufklappen.
  3. Den Adapter suchen, z. B. „USB Serial Port (COM5)".
  4. Stimmt die Nummer nicht mit Schritt 1 überein, den richtigen COM-Port im EinsatzMonitor eintragen und den EinsatzMonitor neu starten.
Tipp: Erscheint im Geräte-Manager gar kein Eintrag oder ein gelbes Warndreieck, USB-Stecker einmal ab- und wieder anstecken. Bleibt das Warndreieck, fehlt oder ist der Treiber des Adapters defekt.

3. Hardware und Kabel prüfen

  • Sitzt das Kabel zwischen Meldeempfänger und PC fest? Einmal ab- und wieder anstecken.
  • Wenn möglich: einen anderen USB-Anschluss oder ein anderes Kabel testen.

4. Log auswerten

Falls das Problem weiterhin besteht, das Log des EinsatzMonitors zusenden – insbesondere den Teil ab dem Programmstart. Darin ist erkennbar, ob der COM-Port geöffnet werden konnte und ob Daten ankommen.

Im Log nach folgendem Eintrag suchen:

Error opening the Dme Serial Port

Dieser Eintrag zeigt an, dass der Port nicht geöffnet werden konnte, und enthält in der Regel die genaue Fehlerursache.

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